Mediation baut Brücken

In der Mediation schildern die Beteiligten zunächst ihre unvereinbaren Positionen und Forderungen. Die individuellen Interessen und Bedürfnisse bleiben häufig verdeckt. Der Mediator unterstützt, diese zu erkennen und zu verdeutlichen. Die Sicht auf den Konflikt ändert sich.

Die Parteien entwickeln Ideen und Optionen, um ein für sie akzeptables und tragfähiges Einvernehmen zu finden.

Das als gerecht angesehene Ergebnis wird in einer den Konflikt beendenden konkreten Vereinbarung niedergelegt

Diese ist regelmäßig umfassender und weitergehender als die Entscheidung des rein juristischen, sachlichen Inhalts.

Gerichtliches Verfahren oder Mediation?

Das formalisierte gerichtliche und öffentliche Verfahren bietet keinen Raum, die bestehende Problematik umfassend und tiefer gehend zu erörtern. Das Gericht klärt den juristischen, sachlichen Teil. Der Prozess endet mit einem Urteil; damit treffen Dritte die Entscheidung.

Auslöser des Rechtsstreits sowie eventuelle weitere Streitpunkte und emotionale Konflikte bleiben offen. Sie schwelen nach der gerichtlichen Entscheidung häufig weiter. 

In dem vertraulichen, geschützten Mediationsverfahren entwickeln die Beteiligten mit Unterstützung des Mediators ihre Lösungen und Entscheidung. 

Die Zufriedenheit zum Abschluss der Mediation ist für beide Parteien deshalb nach meiner Erfahrung größer als am Ende des Gerichtsverfahrens.

Weiterführende Informationen und Hinweise zur Mediation finden Sie zum Beispiel auf

Steinberg Institut für Mediation und Konfliktmanagement

Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt e.V.

 

Brücke über den Wasserfall

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